Großstadt mit Hund – Für uns persönlich eine Reise wert!

[Werbung] Dieser Urlaub entstand vollkommen unbezahlt und ohne Kooperation. Aufgrund des Nennens der Orte und Sehenswürdigkeiten sowie des Künstlers beinhaltet dieser Beitrag jedoch Werbung.

Vielleicht haben es die einen oder anderen bereits mitbekommen: Von Mittwoch, den 18.07.2018, bis Samstag, den 21.07.2018, waren wir (das heißt mein Freund, Blue und meine Wenigkeit) im Urlaub in Berlin.

Ursprünglich ist unser Berlin-Trip daraus entstanden, dass wir uns vergangenes Jahr für das Konzert von Ed Sheeran im Olympiastadion in Berlin Karten geholt haben. Und da wir natürlich nicht nur für das Konzert hin und her fahren wollten, bot sich ein kleiner Urlaub in der Hauptstadt definitiv an!

Lange haben wir hin und her überlegt, ob wir Blue die vier Tage mitnehmen oder sie lieber zu Hause bei einer unsere Familien oder bei Freunden lassen. Letztlich haben wir beschlossen, dass wir es einfach mal versuchen wollen. Hätte Blue sich in Berlin absolut nicht wohl gefühlt, hätten wir die Innenstadt gemieden und uns hauptsächlich außerhalb im Grünen aufgehalten. Schließlich steht für uns Blues Wohl jederzeit an erster Stelle!

Doch beginnen wir von vorne:

Die Anreise und der erste Abend

Die Fahrt nach Berlin war völlig entspannt. Das ist das Gute daran, wenn man einen Hund hat, der Auto fahren toll findet und entsprechend zügig einschläft. Kaum in Berlin angekommen, drehten wir eine kleine Runde mit Blue zum Lösen – gücklicherweise waren einige (wenn auch eher kleinere) Grünflächen in unmittelbarer Nähe unseres Hotels – und bezogen dann unser Hotelzimmer. Blue fühlte sich direkt wohl! Immerhin hatten wir ihr liebstes Körbchen und ihre Lieblingsspielzeuge dabei!

Nach einer kurzen Eingewöhnung und Entspannung machten wir uns auf den Weg zum Brandenburger Tor. Unvermeidbar waren da der Weg durch den Bahnhof und die damit verbundene Suche nach der passenden Fahrgelegenheit. Im Bahnhof angekommen war Blue nach einer ersten kurzen Irritation, warum dort so viele Leute rumliefen und vor allem auch, warum es dort so laut war, ganz entspannt und legte sich am Fahrkartenautomaten schon nach kurzer Wartezeit hin.

Auch das erste Mal Bus fahren verlief ohne Probleme. Blue gewöhnte sich erfreulicherweise schnell an das Geruckel und legte sich recht zeitnah auch schon hin. Auch wenn die Kleine zunächst bei jedem Halt und dem Öffnen der Türen direkt aufstand und sich wohl dachte, dass es nun raus geht, war sie allgemein sehr gelassen und legte sich schnell wieder auf den Boden.

Am Brandenburger Tor angekommen war es wirklich sehr voll – unsere Sorge, dass Blue aber möglicherweise nicht mehr so gelassen wie noch kurz zuvor sein würde, war jedoch völlig unbegründet! Wir setzten uns mit ihr in Ruhe an den Rand auf eine Bank. Schon nach kurzer Zeit legte sich Blue auch hier hin und ging einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen nach: Dem Leute beobachten.

Selbst als am Bahnhof, am Brandenburger Tor, im Bus oder später im Restaurant, welches wir mit Blue besucht haben, ständig Leute anhielten, nach Blue schnalzten und pfiffen oder sie teilweise sogar ungefragt streichelten, blieb sie ausgesprochen gelassen. Ich würde behaupten, ich als Hund hätte da ganz, ganz anders reagiert… Daher umso mehr Hut ab vor unserer kleinen Maus!

Die erste Nacht im Hotel verlief ebenso gelassen wir der gesamte erste Nachmittag bzw. Abend.

Der zweite Tag

Am nächsten Morgen dann ging es für uns nach dem Frühstück erneut zum Brandenburger Tor und danach zum Reichstag. Auf der Wiese vorm Reichstag haben wir zunächst einige Bilder gemacht und uns schließlich entspannt hingesetzt. Kaum saßen wir, kam Blue zu uns und entspannte sich vollkommen – es wurde gekuschelt, sie gestreichelt, und, da sie so auf uns konzentriert war, auch einige Runden Ball gespielt. Alles funktionierte einfach wunderbar!

Schließlich fuhren wir mit Blue zum Olympiastadion, welches wir immerhin  auch abends noch besuchen würden – da dann aber ohne Blue. Die S-Bahn-Fahrt hat Blue ebenfalls den Großteil der Zeit geschlafen, ganz gleich, ob mehrere sie streicheln wollten, einige Kinder weinten oder schrien oder Essensreste auf dem Boden verteilt lagen.

Danach ging es für uns zu einem Treffen mit zwei lieben Fellnasen und ihrem Frauchen, welche wir über Instagram kennengelernt haben. Hier war die Freude von Blue sichtlich groß, dass sie sich auch einmal richtig auspowern und mit anderen Hunden spielen durfte. Es war uns von Anfang an wichtig, auch solche Zeiten in unseren Berlin-Urlaub einzubauen, damit Blue nicht die ganzen Tage lang dauerhaft konzertiert an der Leine laufen muss, sondern auch mal so richtig Hund sein darf.

Am Abend dann ließen wir unsere ausgepowerte und ausgesprochen müde Maus im Hotel zurück. Bereits in einem vorherigen Urlaub blieb Blue schon einmal einige wenige Stunden allein im Hotelzimmer. Und Blue machte in der Zeit … rein gar nichts, sodass wir ein recht ruhiges Gewissen hatten, Blue dort alleine zu lassen. Das Konzert von Ed Sheeran war der Wahnsinn! Wie ein einziger Künstler mit seiner Gitarre ganz allein auf der Bühne es schafft, die Leute so mitzureißen, ist kaum zu glauben. Es war traumhaft!

Zurück im Hotel bestätigte sich unsere Vermutung: Blue hatte tatsächlich die ganze Zeit vollkommen in Ruhe geschlafen und war sogar noch ganz verträumt, als wir zurückkamen. Genauso hatten wir es uns gewünscht!

Der dritte Tag

Der nächste Tag startete ganz entspannt und wir besuchten unter anderem den Checkpoint Charlie, das Holocaust Mahnmal, die East Side Gallery, den Dom, das rote Rathaus – eben so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten, die es sich bei einem Berlin-Aufenthalt zu besuchen lohnt. Blue war die ganze Zeit vollkommen entspannt. Gefühlt wurde sie sogar von Tag zu Tag noch entspannter, was uns unheimlich Freude bereitete!

Am Abend haben wir uns mit zwei weiteren lieben Frauchen und zwei der Vierbeiner getroffen und gemeinsam einige tolle Bilder gemacht. Danach ging es noch mit einer der beiden Frauchen gemütlich etwas essen – ein rundum gelungener Abend!

Der vierte (halbe) Tag und die Rückfahrt

Am Samstag dann packten wir unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Heimweg. Zwischendurch machten wir noch am Flughafen Tempelhof Halt, um einerseits einige Bilder zu machen, aber andererseits vor allem, um Blue noch ein wenig auszupowern!

Die Rückfahrt verlief ohne Zwischenfälle, bis wir dann am Samstag Abend wieder zu Hause ankamen.

Unser Fazit

Insgesamt bleibt für uns festzuhalten, dass Blue viele der für sie „ersten Male“ mehr als souverän und gelassen gemeistert hat und wir unendlich stolz auf unsere Kleine sind!! Wir hätten wirklich nicht damit gerechnet, dass sie sich so gut in der Großstadt macht!

Wäre Blue mit dem Ganzen nicht so gut klargekommen, hätten wir darauf selbstverständlich Rücksicht genommen und auf das ganze „Touri-Zeug“ verzichtet, gar keine Frage! Jedoch hat Blue alles ziemlich gelassen hingenommen und sich bei jeder für sie möglichen Situationen entspannt und teilweise auch einige Zeit geschlafen, sodass sie den Großteil der Zeit wirklich sehr ausgeglichen war. Immer wieder haben wir ruhige Grünflächen gesucht, damit Blue sich lösen kann, und auch nach ruhigen Plätzen Ausschau gehalten, damit wir uns gemeinsam entspannen können und Blue immer wieder zur Ruhe kommen kann.

Sicherlich ist so ein Städte-Trip nicht für jede Fellnase etwas und auch wir würden trotz dieser durchaus positiven Erfahrung nicht ständig solche Urlaube planen, jedoch denke ich, dass, wenn man auf das Verhalten des eigenen Vierbeiners achtet und man ihm viele Möglichkeiten zur Entspannung bietet und sich seinen Bedürfnissen anpasst, einem gemeinsamen Urlaub in der Großstadt nichts entgegen steht!

Wir drei jedenfalls haben zwar etwas geschafft, aber insgesamt sehr zufrieden unseren Urlaub beendet und freuen uns schon auf den nächsten gemeinsamen Urlaub!

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