Leben mit zwei Fellnasen,  Mitten aus dem Leben

Hunde-Beschäftigung an verregneten Tagen

April, April – er macht, was er will!

Wer kennt das nicht? Das Wetter spielt wieder einmal verrückt (und dafür muss es eigentlich nicht einmal der April sein), ihr und vielleicht auch eure Fellnasen möchten gar nicht so recht vor die Tür und seid stattdessen dazu „verdonnert“, die Zeit drinnen zu verbringen.

Mhm, wenn ich so darüber nachdenke, könnte dieser Blogbeitrag genauso gut auch heißen: Beschäftigung für Hunde während der Corona-Zeit! Aber das ist ein anderes Thema… 🤭

Grund genug, die Fellnasen ein wenig anders als sonst draußen mit Spazieren, Rennen und Spielen zu beschäftigen! Und vielleicht ist genau das ja auch DER Grund, mal die ein oder anderen ganz neuen Dinge auszuprobieren.

Mit Nasenarbeit beschäftigen

Oh ja, die gute alte Nasenarbeit – definitiv unser Favorit! Nun gut, Sky ist da zwar deutlich begabter als Blue und hat auch mehr Spaß daran, aber nichtsdestotrotz macht Blue mit genügend Motivation von außen genauso toll mit!

Warum nicht also mal die Hunde an einem Ort ablegen, zum Beispiel direkt auf dem Hundekissen, ein paar Leckerchen verstecken (erst in einem Raum, dann auch in anderen Räumen) und dann die Fellnasen diese suchen lassen? Auf „Los!“ geht’s los!

Pssst: Gleiches geht natürlich auch mit einem Kuscheltier oder einem Dummy, wenn ihr dies schon aufgebaut habt – wenn nicht: Auch das ist eine tolle Aufgabe für die aktuelle Zeit!

Kausnacks kommen hier immer gut an!

Kausnacks genießen

Mindestens genauso gut wie Leckerchen kommen erfahrungsgemäß auch Kausnacks bei den Hunden an!

Kausnacks schmecken nicht nur lecker, sondern sie zu kauen kann durchaus auch anstrengend für eure Fellnasen sein. Oder habt ihr euch noch nie gewundert, warum viele Hunde nach dem Kauen von Schweineohren, Rinderluftröhren und Co. öfters einfach echt geschafft sind…?

Apportieren üben

Vielleicht hat nicht jeder Hund so viel Freude daran – einen Versuch ist es aber wert! Dass Apportieren nur draußen trainiert werden kann, ist ein Mythos. Auch drinnen geht dies ganz hervorragend! Gerade für den Aufbau des Apportierens kommt euch genau das entgegen.

Erst werft ihr den zu apportierenden Futterdummy, das Spielzeug oder ähnliches nur einen Meter weg, dann zwei, dann drei. Beim Zurückholen könnt ihr eure Fellnase immer ausgiebig loben und den Dummy von Mal zu Mal ein Stückchen weiter werfen.

Das Ganze könnt ihr sogar noch steigern und schwieriger gestalten, indem ihr euch bewegt, wenn eure Fellnase gerade den Dummy oder das Spielzeug holt, sodass sie euch beim Bringen schließlich suchen muss.

Ich sag’s euch: Das macht nicht nur den Vierbeinern Spaß!

An „Problemen“ arbeiten

Es gibt Hunde, die bellen, wenn es an der Tür klingelt. Und ja, Blue gehört ebenfalls zu dieser Sorte.

Offen und ehrlich gesagt nervt uns das durchaus ein wenig, aber wir haben bisher wenig Zeit gefunden, dies konsequent immer und immer wieder zu trainieren. #shameonus

Aber wenn ihr ohnehin zu Hause seid: Nutzt die Zeit! Geht immer wieder zur Klingel, klingelt, kommt wieder ins Haus oder in die Wohnung und lasst das geschehen, was ihr euren Vierbeinern vermittelt möchtet: Dass genau NICHTS Spannendes passiert, wenn es klingelt. 

Wir jedenfalls üben genau das schon einige Zeit und können erste Erfolge verzeichnen!

Inzwischen einer unserer Lieblingstricks: „Freunde“!

Neue Tricks lernen

Wer kennt es nicht? Man sieht bei anderen Fellnasen und ihren Zweibeinern den ein oder anderen Trick und denkt sich „Warum kann mein Hund das eigentlich nicht?!“. Wir müssen zugeben: Uns geht es regelmäßig so!

Die Zeit, die man nun zwangsweise zu Hause verbringt, könnte kaum besser genutzt werden als für das Lernen neuer Tricks!

Von einem zu festigenden „Bleib“ im „Sitz“ oder „Platz“ (lässt sich super üben, wenn die Menschen mal kurz den Raum verlassen) über gewöhnliche Tricks wie „Gib Pfote“ oder „Peng!“ bis hin zu „Freunde“ oder „Küsschen geben“ sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt!

Und das Beste ist: Nicht nur eure Fellnasen sind beschäftigt und haben ihren Spaß – auch ihr seid ganz sicher stolz und glücklich über den ein oder anderen Trick, den eure Fellnasen nun beherrschen!

Ruheübungen in den Alltag einbauen

Klingt ganz simpel, ist aber im Alltag mit einer oder mehreren Fellnasen das A und O!

Wir haben mit Blue und Sky wirklich von Anfang an schon sehr viel Ruhe geübt – und so möchte ich behaupten, dass die beiden nun sehr entspannte Alltagsbegleiter sind und zu Hause wirklich tiefenentspannt.

Aber: Das ist nicht unbedingt bei allen Fellnasen der Fall! Übt doch also mal genau das in der Zeit, in der ihr ohnehin weniger draußen seid als sonst. Vielleicht seid ihr ja aktuell auch im Home-Office und könnt diese Übungen ganz gut einbauen, wenn ihr gerade vor dem PC sitzt…? 

Auch Ruhe zu lernen ist für eure Fellnasen in gewisser Art und Weise anstrengend, aber macht sich definitiv schon bald bezahlt. Verbindet es vielleicht auch mit dem Training von „Bleib“, schickt eure Fellnasen immer wieder auf ihr Hundekissen zurück, und seid konsequent, bevor ihr das Kommando schließlich – wenn eure Fellnasen dort richtig entspannen – auflöst.

Und sonst so?

Sicherlich waren das noch längst nicht alle Ideen, mit denen man die Vierbeiner zu Hause beschäftigen kann und die die Zeit schneller umgehen lassen – aber wenigstens schon einmal so einige! Und falls ihr noch DIE Idee habt: Schreibt uns doch gerne…! ☺️

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